Mitteilung der Stadtverwaltung zum Coronavirus

Mitteilung der Stadtverwaltung zum Coronavirus:

Im Landkreis Haßberge gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall. Darüber informierte Landrat Wilhelm Schneider am Dienstagvormittag in einem Pressegespräch. „Wir sind in unserem Landkreis gerüstet, seit Wochen laufen Vorbereitungen, wie wir im Falle eines positiven Befundes vorgehen“, berichtete der Landrat. Unter anderem ist die Koordinierungsgruppe aktiv, die sich zweimal wöchentlich trifft, um weiteres Vorgehen und Maßnahmen zu besprechen.

Nachdem am Dienstag auf Grund vertauschter Proben Unsicherheit bestand, ordnete Landrat Wilhelm Schneider eine Nachuntersuchung an. „Wir müssen schnellstmöglich Klarheit schaffen“. Als Schutzmaßnahme wurde vorsorglich empfohlen, dass am heutigen Mittwoch folgende Schulen nicht für den Betrieb geöffnet sind:

In Hofheim: die Mittelschule, die Realschule und die Grundschule.

In Eltmann: die Realschule, die Mittelschule und die Grundschule. 

Das Testergebnis wird nach Auskunft des Labors am Mittwochvormittag vorliegen. Das Landratsamt Haßberge wird zeitnah informieren. Im Anschluss wird das Landratsamt gemeinsam mit den Schulen weiteres Vorgehen festlegen und unmittelbar informieren. 

Es wird darauf hingewiesen, dass die ermittelten Kontaktpersonen der Infizierten durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden. 

Speziell zur Lage im Landkreis Haßberge wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, dass unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar ist – an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. 

Weiterhin gilt: Bei Symptomen einer Erkrankung wird empfohlen den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 anzurufen, der rund um die Uhr erreichbar ist.

Wer allgemeine Fragen zu dem Thema Coronavirus hat, kann sich an die Corona-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden: 09131/68085101.

Zudem wird auf die Internetseite des Landratsamtes Haßberge (www.hassberge) verwiesen, dort werden aktuelle Hinweise veröffentlicht.

 

Aktuell gibt es keinen Anlass, geplante Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern abzusagen. „Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam“, so Landrat Wilhelm Schneider. „Wir werden zeitnah informieren“.

 

 

Stadt Königsberg

1.Bürgermeister

Claus Bittenbrünn